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Rapé – die heilige Medizin

Aktualisiert: vor 7 Tagen



Rapé ist eine traditionelle Pflanzenmedizin aus dem Amazonasgebiet, dass Wissen wird seit Generationen von indigenen Völkern mit tiefen Respekt zur Heiligen Medizin an Schüler weitergegeben. Sie begleitet Prozesse der Klärung, der inneren Sammlung und der Verbindung mit dem eigenen Körper und Geist.


Die Begegnung mit Rapé geschieht nicht laut und nicht fordernd. Sie entfaltet sich im Innehalten, im Atem und in der Bereitschaft, dem Moment Raum zu geben.


Was ist Rapé?


Rapé ist ein feines Pulver, das vor allem aus Mapacho – einem kraftvollen, heiligen Tabak –sowie aus weiteren heilenden Pflanzen, Kräutern besteht.

Die genaue Zusammensetzung variiert je nach Stamm und Tradition. In meinen Rückzügen im Peruanischen Dschungel ( Pflanzen Diäta ) durfte ich viel über die heilende und Schützende Kraft des Mapachos spüren und lernen. Seit dem fließen die Erfahrungen und das Wissen aus den Rückzugen in meinen Rapè Zeremonien im Adler Nest Gießen mit ein.

Es gibt unterschiedliche Rapé-Mischungen für unterschiedliche Anlässe:

für Erdung, innere Klarheit, energetische Reinigung, oder zur Begleitung in Zeiten von Veränderung und Abschluss.

Jede Mischung trägt die Energie und das Wissen der Pflanzen sowie der Menschen, die sie über Generationen hinweg gehütet haben.




Die Rapé-Zeremonie


Eine Rapé-Zeremonie ist kein Konsum oder mal schnell zwischen Tür und Angel , sondern ein Raum des bewussten Ankommens.

Ein Moment, in dem Gedanken langsamer werden dürfen und sich die Aufmerksamkeit nach innen richtet.


Viele Menschen erleben Rapé als unterstützend bei Gedankenkarussell, innerer Unruhe oder dem Gefühl von Blockaden und Schwere. Die Zeremonie eröffnet einen stillen Raum, in dem sich Klärung, Erdung und innere Ordnung zeigen können – in dem Tempo, das gerade stimmig ist. Rapé ist auch sehr gut dafür geeignet um alte Prozesse abzuschließen.

Und genau hier öffne ich Räume zum Ankommen und begleite Menschen in ihren Prozessen getragen vom Heiligen Rapè und dem Schöpfer allen Seins.





Wie wird Rapé angewendet?


In der Zeremonie wird Rapé behutsam mit einem Tepi- oder Kuripé-Rohr in die Nasenlöcher gepustet.

Über den Atem und die Schleimhäute verteilt sich die Pflanzenmedizin im Körper und kann ihre heilende Kraft entfalten. Dabei werden oft Medizin Lieder gesungen, gerasselt oder getönt um den Prozess zu unterstzützen. Wie ihr es schon aus meinen Kraftsitzungen kennt.


Die Rapé Zeremonie wird häufig als intensiv und zugleich klärend erlebt. Gedanken können zur Ruhe kommen, der Körper findet zurück in einen natürlicheren Rhythmus, und ein Gefühl von innerer Präsenz kann entstehen.




Intention, Vertrauen und das Wirken der Pflanze


Vor der Zeremonie kann eine Intention gesetzt werden – ein inneres Anliegen, ein Wunsch nach Klärung oder ein Thema, das gerade bewegt.

Wichtig ist dabei nicht das Festhalten, sondern das anschließende Loslassen.


Rapé entfaltet ihre Wirkung aus sich heraus.

In einem Zustand von Vertrauen kann sie sanft die Bereiche im Körper berühren, in denen noch Schwere liegt, und dort Impulse, Reinigung und Klarheit anstoßen.

Die Pflanze folgt dabei keinem Plan des Verstandes, sondern wirkt auf ihre eigene, feine Weise. festsitzende Emotionen können wieder ins fliesen kommen.


Oft zeigt sich ihre Wirkung nicht nur im Moment der Zeremonie, sondern wirkt still weiter – über Stunden oder sogar Tage hinweg.




Ein sanfter, bewusster Umgang


Rapé wird traditionell mit Feingefühl, Wertschätzung und innerer Präsenz erfahren.

Sie ist keine schnelle Lösung, sondern eine leise Begleiterin, die Prozesse unterstützen kann, wenn Offenheit und Bereitschaft zur Veränderung da sind.


Der eigene Wille, sich einzulassen und loszulassen, ist dabei ebenso wichtig wie das Vertrauen in die Weisheit der Pflanze.




Einzeln oder gemeinsam erfahren


Rapé kann sowohl im Einzelsetting als auch in der Gemeinschaft erfahren werden.

Manchmal entsteht ein sehr persönlicher, stiller Raum, manchmal trägt die gemeinsame Präsenz und öffnet ein Gefühl von Verbundenheit.

Beides darf sein und folgt dem, was im jeweiligen Moment stimmig ist.




Eine stille Medizin


Rapé ist ein Geschenk der Natur und der überlieferten Pflanzenweisheit.

Sie erinnert daran, langsamer zu werden, dem Atem zu lauschen und dem eigenen Inneren wieder mehr Raum zu geben. Zurück ins Herz!!


Ohne Druck.

Ohne Erwartung.

In einem Raum, in dem alles sein darf.


Danke an den Großen Spirit für dieses Geschenk!




 
 
 

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